Rosenheim – Jahreshauptversammlung mit Neuwahl bei der Schützengesellschaft Almenrausch 1893:
Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Schützengesellschaft Almenrausch 1893 e.V. Rosenheim fand eine bedeutende Vorstandsentscheidung statt: Nach 25 Jahren in verschiedenen Ämtern der Schützengesellschaft, darunter 10 Jahre als 1. Schützenmeister, gibt Paul Reiprich aufgrund seines Umzugs nach Nördlingen sein Amt ab. Unter seinem Vorsitz und mit den gesamten Vorstands- sowie Vereinsausschuss hat der Verein einen deutlichen Aufschwung erlebt: erfolgreiche Jugendarbeit, Mitgliederzuwachs, neue Strukturen, sportliche Erfolge und eine wachsende Bedeutung im regionalen Vereinsleben zeichnen die Bilanz aus.
„Nach einer Dekade voller Veränderungen steht der Verein heute sehr gut da“, resümierte Reiprich. Er hob insbesondere die sportlichen Erfolge hervor und betonte die zunehmende Beliebtheit der Schützengesellschaft sowohl bei benachbarten Vereinen als auch im Gau Rosenheim. „Es ist Zeit, den Staffelstab in gute Hände zu legen“, so Reiprich bei der Verabschiedung.
Der neue Vorsitzende der Schützengesellschaft Almenrausch Rosenheim wurde Sebastian Alberter. In einer emotionalen, aber klaren Übergabe nahm Alberter die Schulterklappe von Reiprich entgegen. Reiprich betonte: „Du führst den Verein bestimmt sehr gut weiter – ich wünsch da ois guade dabei.“ Der Riederinger, der seit vier Jahren aktiv im Verein tätig ist, übernimmt damit eine vielschichtige Aufgabe.
Sebastian Alberter bringt eine fundierte praktische Erfahrung mit: Neben seinem Stammplatz in der 1. Luftpistolen-Mannschaft hat er federführend die Stadtmeisterschaft 2025 geleitet. Zudem sammelte er bereits Ehrenamtserfahrungen als 2. Sportleiter des Vereins und kennt das operative Geschäft von Grund auf. Reiprich sieht in Alberter nicht nur eine Fortführung der bisherigen Arbeit, sondern eine eigene, neue Wegmarke für die Almenrausch-Gemeinschaft: „Er wird nicht nur in die Fußstapfen treten, sondern heraustreten und seinen eigenen Weg für Almenrausch Rosenheim finden.“ Reiprich kündigte an, dass er dem Verein auch künftig in beratender Funktion verbunden bleibe und der Kontinuität der Werte eine wichtige Rolle zukomme. Die Versammlung zeigte sich einstimmig überzeugt, dass Alberter die Herausforderungen des Vorstandsgeschäfts meistert und den Verein weiterhin positiv nach vorne bringen wird. Die Schützengesellschaft Almenrausch blickt damit optimistisch in die Zukunft – mit Blick auf weitere sportliche Erfolge, ein lebendiges gesellschaftliches Miteinander und die ehrwürdige Tradition, die den Verein ausmacht.
Gemeinsam mit dem neuen Vorstand sollen die drei Säulen der Vereinsarbeit weiter gestärkt werden: Sport, Gesellschaft und Tradition. Die Grundlagen hierfür wurden ausgebaut. Es wurde ein zusätzlicher Beisitzer für Traditionsangelegenheiten gewählt. Peter Moschko übernimmt dies. Er ist bereits seit 56 Jahren im Verein aktiv und kennt den Verein wie seine Hosentasche. Ebenfalls konnte ein zweiter Sportleiter gefunden werden. Andreas Schraml unterstützt ab sofort die Sportleitung tatkräftig. Auch Andreas ist bereits fest in die sportlichen Strukturen von Almenrausch integriert. Seit heuer ist er Stammschütze in der 1. LP-Mannschaft und schießt auf Bayernliga Niveau.
Auch im Jugendbereich tut sich einiges bei Almenrausch. Aus den mittlerweile 16 Jugendlilchen kristalisieren sich engagierte Personen heraus. So wollen Thomas Hofer und Dominik Häusler die Jugendleitung unterstützen damit auch weiterhin der Schießbetrieb sowie allerlei Ausflüge organisiert werden können. Die ersten Ausbildungen hierfür wurden bereits erfolgreich absolviert.
Wer den Schießsport, die Mitglieder und den Verein kennen lernen will, kann sich unter www.sg-almenrausch.de alle Informationen einholen. Über die Homepage gelangt man auch zu Facebook, Instagram und dem YouTube Kanal.

Anmerkung zum Bild von links:
Paul Reiprich und der neue 1. Schützenmeister Sebastian Alberter


